Mittwoch 02. Dezember 2020

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9. Oktober 2020 - Nachrichten am Morgen

Die Polizei hat eine verdächtige Person in Zusammenhang mit dem Fund von sterblichen Überresten in den Dünen bei in Walvis Bay festgenommen. Es handelt sich um eine Frau, die womöglich etwas mit der Tat zu tun hat oder etwas verdächtiges beobachtet haben könnte. Weitere Einzelheiten seien aus ermittlungstaktischen Gründen nicht mitgeteilt worden. Die Polizei warte weiterhin auf die Auswertung der DANN, um mit Sicherheit zu sagen ob es sich um die seit April vermisste Shannon Wasserfal handelt. – Indessen kam es gestern in Windhoek bei Demonstrationen gegen Geschlechtergewalt zum Einsatz von Tränengas durch die Polizei. Den Angaben nach hätten einzelne Personen sich illegal vor dem Tintenpalast, dem Gebäude der Nationalversammlung, aufgehalten.

Namibia wird Gastgeber des 30. Internationalen Tags der Pressefreiheit 2021 sein. Dies teilte Kommunikationsminister Peya Mushelenga mit. Die Feierlichkeiten unter dem Dach der UNESCO sollen Anfang Mai in Windhoek stattfinden. Damit kehrt der besondere weltweite Tag zum 30. Geburtstag in das Land zurück, dass durch die Windhoek-Deklaration den Grundstein für die Pressefreiheit weltweit gelegt hatte. Zudem sei Namibia als Land mit der höchsten Pressefreiheit in Afrika dafür besonders geeignet, heißt es zur Begründung. Die Deklaration fordert „die Schaffung einer unabhängigen, pluralistischen und freien Presse als Eckstein für Demokratie und wirtschaftliche Entwicklung“.

Das Arbeitsministerium ist die transparenteste staatliche Einrichtung im Land. Dies geht aus einer Erhebung des Namibia Media Trust NMT gemeinsam mit dem Media Institute of Southern Africa MISA hervor. Es ginge darum herauszufinden welche staatliche Einrichtung Informationen für die Öffentlichkeit am einfachsten und besten bereitstellt. Die Anfragen von anonym agierenden Mitarbeitern der Organisationen seien vom Arbeitsministerium stets schnell und qualifiziert beantwortet worden. In vielen Fällen hätten selbst die Pressesprecher der Einrichtungen keine Auskunft geben könne, da sie stets auf den Exekutivdirektor verwiesne hätten.

Qatar Airways wird nicht kommende Woche wieder die Verbindung nach Windhoek aufnehmen. Dies hat Hitradio Namibia aus gut unterrichteten Kreisen erfahren. Als Gründe sollen fehlende Touristen und ein unklares Einreiseprozedere sowie schlechte Kommunikation der staatlichen Stellen genannt worden sein. Qatar Airways wollte ursprünglich ab dem 15. Oktober zunächst zweimal die Woche wieder Windhoek mit Doha verbinden. Durch die Bekanntgabe der Aussetzung de internationalen Flüge von Air Namibia, sind Touristen aus Europa derzeit auf Lufthansa-Eurowings und Ethiopian Airlines angewiesen.

 

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