Samstag 05. Dezember 2020

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5. Oktober 2020 - Nachrichten am Morgen

Gruppenübertragungen bleiben das Hauptproblem der COVID19-Pandemie im Land. Die am Freitag verkündeten Fälle aus der Justizvollzugsanstalt Hardap haben sich auch am Samstag um weitere 12 erhöht, wie das Gesundheitsministerium bekanntgab. Andere Fälle und vor allem die sogenannte "Community Transmission" habe man derzeit in Namibia weitestgehend im Griff, heißt es. Man sei auf einem sehr guten Weg, dürfe aber bei den Maßnahmen nicht nachlassen. - Insgesamt gab es am Samstag und Sonntag 146 neue Fälle, 78 Personen sind geheilt. Es befinden sich lediglich noch acht Personen in ernsthaftem bzw. kritischem Zustand in Krankenhäusern. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 24.

Die Namibische Wissenschaftsuniversität NUST steht vor dem finanziellen Abgrund. Grund dafür sind laut dem Namibian neben ausstehenden Studiengebühren vor allem auch geringe staatliche Zuwendungen. Dies belaufen sich zwar auf mehr als 500 Millionen Namibia Dollar im Jahr, was aber nicht einmal annähernd für Gehälter ausreichend sei. Zudem verschlinge das neue Postgraduierten-Zentrum 20 Millionen Dollar pro Monat. In diesem Finanzjahr rechnet die Universität mit einem Verlust von mehr als 170 Millionen Dollar. Derzeit gäbe es keinerlei Rücklagen. Ziel sei es nun unter anderem die Mitarbeiterzahl um etwa zehn Prozent zu verkleinern um Kosten zu sparen.

Eines der ältesten Diamantenbergwerke des Landes hat seinen Besitzer gewechselt. NAMDEB hat die „Elisabethbucht-Mine“ an das Unternehmen „Sperrgebiet Diamond Mining“ verkauft, wie aus einer Erklärung hervorgeht. Bereits seit 2018 stand die, Anfang des 20. Jahrhunderts in Betrieb genommene Mine zum Verkauf. Der Abbau wurde aufgrund internationaler Absatzkrisen immer wieder unterbrochen, fand aber von 1991 bis 2009 ohne Unterbrechung statt. Von 1991 bis zur erneuten Schließung 2018 wurden mehr als vier Millionen Karat abgebaut. Während die neuen Eigentümer aufgrund weiter verbesserter Abbautechniken Potential sehen, sprach NAMDEB von einer schweren Entscheidung sich von einer so bekannten Mine zu trennen.

Bereits mehr als 5000 Einwohner von Grootfontein haben sich um die letzte Woche vorgestellten neu erschlossenen 1120 Grundstücke beworben. Dies teilte die Stadtverwaltung mit. Ein Vorrecht auf die Zuteilung würden laut Regionalgouverneur James Uerikua vor allem arbeitslose Bewohner des informellen Wohngebietes „Kap en Bou“ genießen. Solche Antragssteller die nun kein Grundstück erhalten würden, werden aber in der Datenbank für spätere Zuteilungen belassen. – Grootfontein hat letzten offiziell Angaben aus 2011 nach knapp 16.500 Einwohner.

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