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31. Mai 2018 - Nachrichten am Morgen

Namibia muss seine Vielfalt der Natur und Kultur bewahren. Dazu habe Tourismusminister Pohamba Shifeta gestern in seiner Eröffnungsrede zur Namibia Tourism Expo aufgerufen, berichtet die Allgemeine Zeitung. Wichtig sei, dass auch lokale Gemeinschaften vom Reisegeschäft profitieren. Ohne diesen Anreiz würden sie sich nicht am Schutz der Natur beteiligen. Shifeta bezifferte den Beitrag des Tourismus zur Wirtschaft auf 5,2 Milliarden Namibia Dollar. Zudem sorge er direkt und indirekt für mehr als 100.000 Arbeitsplätze. Die Hauptgewinner des Responsible Tourism Awards waren Ultimate Safaris bei den Veranstaltern und die Namib Desert Lodge der Gruppe Gondwana bei den Unterkünften. Die Tourismusmesse mit Auto-Show auf dem Messegelände in Windhoek ist von heute bis Samstag geöffnet.

Der Stromversorger NamPower hat für sein neues Umspannwerk bei Ruacana am Kunene zwei Transformatoren aus Indien erhalten. Laut Allgemeiner Zeitung trafen die beiden riesigen Geräte im Werte von 40 Millionen Namibia Dollar am Montag im Hafen von Walvis Bay ein und sind seit gestern auf dem Weg nach Ruacana. Sie haben ein Gewicht von jeweils 71 Tonnen und werden für die Stromversorgung der Städte Oshakati und Ondangwa sowie der nördlichen Regionen benötigt.

Der deutsche Tourist, der im April im Kuiseb-Canyon von einem Leoparden attackiert wurde, hat sich von den Verletzungen erholt. Die Wunden seien gut verheilt, auch wenn Narben an Kopf und Armen nicht zu übersehen seien, berichtet die Allgemeine Zeitung unter Berufung auf einen Beitrag des deutschen Fernsehsenders RTL. In dem Exklusiv-Interview des Wochenmagazins Extra, das am Montag gesendet wurde, habe das Rentner-Paar Hardy und Petra Specker die Leoparden-Attacke geschildert. Das Tier hatte den 61-Jährigen durch das Fenster seines Wohnmobils angesprungen. Laut AZ plant das Paar bereits seinen nächsten Urlaub, jedoch in einem Land, in dem es keine Leoparden gibt.

Der Kampf gegen Schwangerschaften von Teenagern in Namibia verläuft bislang wenig erfolgreich. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres habe man allein in den Regionen Oshana und Ohangwena bereits über 230 schwangere Schülerinnen registriert, stellt der Parlamentarische Ausschuss zur sozialen Entwicklung laut Namibian in seinem jüngsten Bericht fest. Laut Statistiken des UN-Bevölkerungsfonds UNFPA für das Jahr 2013 wurden bei Mädchen im Alter von 15 bis 19 Jahren mehr als 46.000 Schwangerschaften registriert. Betroffen waren vor allem ländliche Gebiete, wo jedes fünfte Mädchen schwanger wurde. Laut UNFPA-Bericht sind Teenager dort weniger gebildet, fragen aus Scham nicht nach Verhütungsmitteln und haben auch weniger Zugang dazu.

Der Handelsstreit zwischen Europa und den USA droht zu eskalieren. Laut Wall Street Journal will US-Präsident Trump die EU nicht länger von den Strafzöllen auf Stahl- und Aluminium-Importe ausnehmen. Die Ausnahmen gelten noch bis morgen. Ein Gespräch mit US-Handelsminister Ross habe seine Sorgen "nicht entkräftet", sagte Deutschlands Wirtschaftsminister Peter Altmaier in Paris

Die weltgrößte Süßwasserperle wird heute in Den Haag versteigert. Sie ist 120 Gramm schwer, gehörte mal der russischen Zarin Katharina der Großen und wird wegen ihrer ungleichmäßigen Form "Schlafender Löwe" genannt. Das Auktionshaus schätzt den Wert auf bis zu eine halbe Million Euro.

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