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31. Mai 2018 - Nachrichten am Mittag

Die Zäune um den Etosha-Nationalpark, einen der ältesten und wildreichsten in Afrikas, wurden seit 2012 für mehr als 180 Millionen Namibia Dollar neu gebaut und repariert. Dies teilte der Direktor für Nationalparks des Umweltministeriums mit. Zuvor waren in den Sozialen Medien Videos zum desolaten Zustand der Zäune aufgetaucht. Laut dem Umweltminister handele es sich um etwa 800 Kilometer Zaun, der zum Großteil 50 Jahre alt sei Man ersetze diesen seit knapp sechs Jahren durch Raubtier- und Elefantensichere Anlagen. Bisher seien aber nur etwas mehr als 110 Kilometer erneut worden. Das Ministerium sei sich der Wichtigkeit der Zäune zum Schutz der Wild- bzw. Menschen und Nutztiere bewusst. Die restlichen knapp 700 Kilometer sollen mittelfristig für etwa 500 Millionen Namibia Dollar erneuert werden.

Mehr als 200 Wildtiere befinden sich per Schiff auf dem Weg in die Demokratische Republik Kongo. Dies teilte der Hafenbetreiber NAMPORT mit. Demnach wurden die Wildtiere, darunter Impala, Wasserbock und Eland, auf verschiedenen Farmen in Namibia gefangen. Blessböcke wurden aus Südafrika importiert. Die Tiere seien für verschiedene Naturschutzgebiete in der Demokratischen Republik Kongo vorgesehen. Vorgabe an die dortigen Behörden ist, dass es sich um strenge Schutzgebiete ohne Jagd handeln muss. Hintergrund ist die Wiederansiedlung längst ausgerotteter Arten in dem zentralafrikanischen Land.

Bei den anhaltenden Massenprotesten in Nicaragua sind mindestens fünf Menschen gestorben. Bei gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Regierungsanhängern und -gegnern wurden zudem mehr als 20 Menschen verletzt, teilte die Polizei mit. Nicaraguas Präsident Ortega wies unterdessen Forderungen der Opposition nach seinem Rücktritt zurück. Seit Beginn der Massenproteste vor sechs Wochen wurden mindestens 90 Menschen getötet und fast 900 verletzt.

Japanische Walfänger sollen bei ihrer jüngsten Expedition über 120 trächtige Zwergwale und Dutzende Jungtiere getötet haben. Die Naturschutzorganisation Humane Society International bezeichnete die Zahlen als schockierend. Die umstrittene viermonatige Expedition in der Antarktis war im März zu Ende gegangen. Insgesamt wurden über 330 Wale getötet, teilten die japanischen Behörden bereits im vergangenen Monat mit.

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