Samstag 05. Dezember 2020

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30. Mai 2018 - Nachrichten am Morgen

Fischereiminister Bernhard Esau will gegen Korruption im Fischfang-Sektor vorgehen. Ab sofort dürften nur noch namibische Firmen, die als PTY Ltd. registriert und nicht an einer Börse notiert sind, Fangrechte beantragen, erklärte er gestern laut Allgemeiner Zeitung auf einer Veranstaltung in Swakopmund. CCs, Stiftungen oder Privatpersonen seien ausgeschlossen. Damit wolle er die Korruption ausmerzen, so Esau. Die Regelung war im Rahmen der neuen Bedingungen für den Antrag von Fischfang-Rechten vergangene Woche im Amtsblatt veröffentlicht worden. Dem Namibian zufolge wurde Esau von Präsident Hage Geingob aufgefordert, zu Vorwürfen der Korruption gegen ihn Stellung zu nehmen.

Wegen des Horror-Unfalls bei Henties Bay im Dezember 2014 wird der Unfallfahrer Jandré Dippenaar nun auch auf Entschädigung in Millionenhöhe verklagt. Laut Allgemeiner Zeitung fordert die Erziehungsberechtigte der mittlerweile 20-jährigen Antonia Joschko, die bei dem Unfall beide Eltern und ihre Schwester verloren hatte, knapp 11 Millionen Namibia Dollar. Sie begründet dies mit Entschädigung für das zugefügte Leid, Erstattung der Beerdigungskosten und Kompensierung für den Verlust der finanziellen Unterstützung durch die verstorbenen Eltern. Dippenaar wird vorgeworfen, den Unfall durch ein waghalsiges Überholmanöver verursacht zu haben, und ist wegen Mordes angeklagt.

Autounfälle in Namibia kosten den Steuerzahler Milliardenbeträge - Tendenz steigend. Das habe der Minister für Öffentliche Arbeiten, John Mutorwa, gestern in Windhoek auf einem Arbeitstreffen für Verkehrssicherheit erklärt, berichtet der Namibian. Für das vergangene Jahr nannte Mutorwa eine Summe von 1,3 Milliarden Namibia Dollar. Es gebe mittlerweile 19.000 Unfälle im Jahr mit über 700 Todesopfern und mehr als 7.000 Menschen, die lebensverändernde Verletzungen erleiden. Mutorwa rief Autofahrer dazu auf, ihr Fahrverhalten zu ändern und sich strikt an Verkehrsregeln zu halten.

Bewohner von Keetmanshoop und umliegenden Ortschaften haben am Montagabend fünf Stunden lang keinen Strom gehabt. Laut Presseagentur NAMPA war bei der Hochspannungsleitung zwischen Koës und Aroab gegen 17.00 Uhr ein Stromleiter gebrochen und auf die Leitung gefallen. Zur Reparatur habe man den Strom abschalten müssen, teilte NamPower mit. Erst gegen 22.00 Uhr gingen die Lichter in den Orten wieder an. Betroffen waren auch Bewohner in Tses und bei Naute Damm. Wegen des Stromausfalls funktionierten auch die Bankautomaten nicht. Geschäfte öffneten am Dienstag später als sonst.

Eine südafrikanische Studentin ist gestern verhaftet worden, nachdem sie mit Geld nur so um sich geworfen hatte. Der 28-Jährigen waren 14 Millionen Rand überwiesen worden - bekommen sollte sie lediglich 1 400. Statt den Irrtum zu melden kaufte sich die Studentin Luxus-Klamotten und schmiss Partys - damit ist nun Schluss.

Zwischen der israelischen Armee und Palästinenser-Gruppen im Gaza Streifen hat es die schwersten Auseinandersetzungen seit dem Krieg vor vier Jahren gegeben. Radikale Islamisten schossen Dutzende Granaten ab - die Luftwaffe Israels reagierte mit Angriffen auf mögliche Stellungen der Milizen.

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