Samstag 05. Dezember 2020

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3. Juli 2020 - Nachrichten am Morgen

Air Namibia benötigt in diesem Finanzjahr alleine sieben Milliarden Namibia Dollar zum Überleben. Dies teilte Finanzminister Iipumbu Shiimi gegenüber der Nationalversammlung laut dem Namibian mit. Diese Summe schließe ausstehende Schulden in Höhe von fünf Milliarden Dollar ein. Diese Gelder stünden für Air Namibia nicht zu Verfügung, da andere Bereiche wie Gesundheit, Bildung und Behausung höhere Prioritäten hätten, so Shiimi. Es gebe aber noch keine Entscheidung über eine Liquidierung, obwohl Staatspräsident Hage Geingob vor einigen Wochen dazu aufrief. Weiterhin spiele man auch verschiedene Möglichkeiten durch die Airline zu restrukturieren und profitabel zu machen. - Der Haushaltsplan für das Finanzjahr 2020/21 sieht für Air Namibia Staatshilfen von knapp einer Milliarde Dollar vor. Ursprünglich war nur knapp ein Drittel dieser Summe veranschlagt worden.

Mögliche Untersuchungen zu den sogenannten „Lubango- Kerkern“ würde eine Welle von Problemen lostreten. Dies sagte SWAPO-Mitglied und Ex-Minister Jerry Ekandjo vor der Nationalversammlung. Er reagierte damit auf Ausführungen von RDP-Präsident Mike Kavekotora zur Aufarbeitung der Geschichte und nationalen Versöhnung. Alle SWAPO-Mitglieder die bisher vor dem Parlament zu dem Thema zu Wort kamen reagierten mit Entrüstung. Diesen Weg der Aufarbeitung solle man nicht gehen und unnötig Wunden aufreißen, sagte Ekandjo. - Bei den „Lubango- Kerkern“ handelt es sich um Internierungs- und Folterlager der SWAPO für angebliche Dissidenten im Befreiungskampf.

Der Parteipräsident und Vize des Landless People’s Movement LPM haben eine offizielle Abmahnung zu ihrem Verhalten in der Nationalversammlung erhalten. Dies bestätigte Parlamentssprecher Peter Katjavivi. Bernadus Swartbooi und Henny Seibeb hätten zum wiederholten Male den nötigen Respekt vor dem Unterhaus vermissen lassen. Zahlreiche mündliche Zurechtweisungen hätten keine Abhilfe geschafft, hieß es von Katjavivi. - Hintergrund der Abmahnung könnte ein Verbalangriff auf Gründungspräsident Sam Nujoma am Dienstag gewesen sein. Swartbooi hatte diesen als „Gangster und Lügner“ bezeichnet, der für die aktuelle Lage des Landes verantwortlich sei.

Südafrika ist mittlerweile eines der am schwersten von der Coronapandemie betroffenen Länder weltweit. Mit mehr als 160.000 Fällen, wie die Johns-Hopkins-Universität berichtet, liegt Südafrika auf Platz 17 weltweit. In den vergangenen Tagen überstieg die tägliche Ansteckungszahl die 8000er-Marke.  Damit dürfte Südafrika in der kommenden Woche Deutschland mit seinen knapp 197.000 Fällen überholen. Mehr als 2700 Menschen sind in Südafrika bisher mit oder an COVID19 verstorben. – Im Südlichen Afrika folgen Mosambik mit mehr als 900 Fällen, Eswatini mit etwa 850 und Simbabwe mit mehr als 600 bestätigten Fällen.

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