Mittwoch 02. Dezember 2020

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29. Oktober 2020 - Nachrichten am Morgen

Namibia könnte durch den erneuten „kleinen Lockdown“ in Deutschland negativ beeinflusst werden. Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder einigten sich unter anderem auf eine dringende Empfehlung auf alle Reisen, im In- und ins Ausland, ab dem 2. November zu verzichten. Auch wenn dieses keine Verpflichtung ist, könnten davon auch Reisen nach Namibia betroffen sein. Deutschland behält seine Einschätzung Namibias bei, wonach dieses weder ein Risikogebiet ist noch vor Reisen nach Namibia gewarnt werden müsse. Dies ermögliche auch weiterhin die Rückreise nach Deutschland ohne Quarantäne oder Coronatest.

Der Erfolg des seit September in Namibia eingesetzten Generikum des Arzneimittels „Remdesivir“ zu Behandlung schwerstkranker COVID19-Patienten ist noch nicht klar zu benennen. Dies teilte der Exekutivdirektor des Gesundheitsministeriums gegenüber Hitradio Namibia mit. Bisher seien 77 COVID19-Patienten hiermit versorgt worden. Von diesen seien dennoch sechs Personen verstorben, was einer Quote von weniger als acht Prozent entspricht. Ob das Überleben maßgeblich durch das Medikament erreicht wurde, werde vom Gesundheitsministerium derzeit untersucht. Auch das Thema „Schnelltests“ werde aktuell intensiv vom Ministerium behandelt.

Mike Nghipunya, einer der “Fishrot-Ten“, ist mit seinem Einspruch vor dem Obergericht gegen die Ablehnung seiner Freilassung auf Kaution gescheitert. Der suspendierte Geschäftsführer des Fischereiunternehmens Fishcor, sehe sich ernsthaften Vergehen ausgesetzt, weshalb eine Freilassung auf Kaution nicht angemessen sei. Dies teilte das Gericht in seiner Begründung mit. Nghipunya ist einer der zehn namibischen Hauptverdächtigen in dem internationalen Korruptionsskandal um namibische Fischfangrechte. Er sitzt wegen Korruptionsverdachtes seit knapp einem Jahr in Untersuchungshaft.

Das neue Forensische Institut der namibischen Polizei NPFSI wurde nun offiziell von Staatspräsident Hage Geingob eröffnet. Ziel sei es Nampol so noch schlagkräftiger zu machen und vor allem hochmodernste Techniken im Kampf gegen schwerste Verbrechen wie Vergewaltigung und Mord einzusetzen. Der Bau des modernen Instituts im Norden von Windhoek hat mehr als vier Jahre gedauert und 350 Millionen Namibia Dollar gekostet. Derzeit seien 73 Personen angestellt, wovon zehn die drei Hauptlabore betreuen. Neuer Leiter ist seit knall einem Monat der ehemalige Kriminalpolizei-Chef Nelius Becker.

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