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29. Mai 2018 - Nachrichten am Morgen

Auf Namibias Straßen sind am langen Wochenende zehn Menschen ums Leben gekommen. Wie die Allgemeine Zeitung unter Berufung auf die Polizei berichtet, waren bei zwei der acht Unfälle Rinder auf der Straße die Ursache. Sie ereigneten sich in der Nacht von Freitag auf Samstag nahe Ruacana und bei Tsintsabis. Weitere tödliche Unfälle gab es bei Ongwediva und bei Oshakati, südlich von Tsumeb und südlich von Gobabis. Bereits am Donnerstag war ein Fahrradfahrer auf der Fernstraße B 2 östlich von Swakopmund von einem Auto erfasst und von einem zweiten Wagen überrollt worden.

Namibia muss in die Ausbildung von Fachkräften in Meereskunde und angeschlossenen Wirtschaftsbereichen investieren. Das habe Fischereiminister Bernhard Esau gestern in Walvis Bay gefordert, berichtet die Allgemeine Zeitung. Zurzeit verlasse man sich auf ausländische Fachkräfte. Dies sei nicht nachhaltig. Esau sprach anlässlich der Eröffnung einer internationalen Konferenz zur geplanten Errichtung einer Fakultät der Universität Namibias für Schiffsmaschinenbau und Meereskunde. Teilnehmer sind Experten aus Deutschland, Finnland, Norwegen, Japan, Südafrika und Namibia.

Im Südsudan sind erneut Millionen Menschen von einer Hungersnot bedroht - das berichtet die Hilfsorganisation Oxfam. Auslöser für die Krise sei demnach zum einen der anhaltende Bürgerkrieg - der Konflikt schwelt nun schon seit vier Jahren - zum anderen muss der Zentralafrikanische Staat seit Jahren Missernten verkraften. Schon 2017 hatte es im Südsudan eine schwere Hungerskrise gegeben, massive internationale Hilfe hatte damals eine Katastrophe verhindern können. Nach eigenen Angaben versorgt Oxfam im Südsudan über 550.000 Menschen mit Nahrung und sauberem Trinkwasser.

Nach 16 Jahren Pause wird die Europäische Union wieder Wahlbeobachter nach Simbabwe schicken - ein entsprechendes Abkommen wurde in Harare unterzeichnet. Unter Präsident Mugabe waren letztmals 2002 EU Beobachter im Land - sie waren nach Kritik ausgewiesen worden. In Simbabwe wird im Juli ein neuer Präsident gewählt.

Eine chinesisch-namibische Tourismusfirma will südlich von Solitaire ein Standbein errichten. Der Kauf des Agama River Camps etwa 30 Kilometer südlich des Ortes sei bereits vereinbart, berichtet die Allgemeine Zeitung nach einem Gespräch mit dem derzeitigen Eigentümer Lohn Leach. Man warte jedoch noch auf die erforderlichen Genehmigungen. Den Namen des Käufers nannte Leach nicht. Er dementierte jedoch Gerüchte, das Camp werde zu einer Unterkunft mit 150 Zimmern ausgebaut. Geplant sei eine Lodge mit zehn bis 20 Zimmern. Das Agama River Camp liegt direkt an der Schotterstraße nach Sesriem, dem Tor zum Sossusvlei.

Der südafrikanische Luxuszug Rovos Rail hat wegen des Zugunglücks bei Otjiwarongo auf freier Strecke stoppen müssen. Laut Presseagentur NAMPA wurden die knapp 50 aus Australien stammenden Passagiere etwa 16 Kilometer südlich der Stadt mit Bussen abgeholt und zum Etosha Nationalpark gebracht. Normalerweise findet der Umstieg in Otjiwarongo statt. Am Samstag waren rund sieben Kilometer südlich von Otjiwarongo elf Tankwaggons entgleist. Die Ursache steht noch nicht fest. Die Aufräum- und Reparaturarbeiten haben laut NAMPA gestern begonnen. Wann die Strecke wieder freigegeben wird, konnte TransNamib nicht sagen.

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