Mittwoch 02. Dezember 2020

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27. Oktober 2020 - Nachrichten am Morgen

Simataa Simasiku, der im vergangenen Jahr ein Bürogebäude in Windhoek stürmte und einen ehemaligen Kollegen erschossen hatte, ist nicht verhandlungsfähig. Dies ist das Ergebnis zweiter unabhängiger psychologischer Gutachten. Der 34-Jährige leide an einer psychischen Krankheit, heißt es in den Berichten. Zunächst müssen diese Probleme behandelt werden, ehe die Hauptverhandlung beginnen könne. Er werde aus diesem Grund nun von der U-Haft in eine geschlossene psychiatrische Abteilung verlegt. - Neben einem Todesopfer wurde eine weitere Frau durch Schüsse von Simasiku verletzt.

Der bekannten Wildtierfarm N/a’an ku sê und seinen Eigentümern droht weiterer rechtlicher Ärger. Das Umweltministerium MEFT bestätigte laut dem Namibian eine weitere Anzeige. Erneut geht es um den illegalen Transport und die Züchtung von bestimmten Wildtierarten. Die Anzeige sei das Ergebnis von intensiven Überprüfungen durch des MEFT im Mai dieses Jahrs. Dies hatte bereits zu einer Anzeige geführt, wonach N/a’an ku sê einige der Wildtiere, vor allem Großkatzen, freilassen und 217 Tiere töten müsse. Gegen diese Auflage legten die Eigentümer bereits Einspruch ein. Man sei bisher nicht über eine weitere Anzeige informiert worden und bezweifle die angebliche Quelle beim MEFT, heißt es von N/a’an ku sê weiter.

Die Banken in Namibia haben während der Coronakrise bisher fast 10 Milliarden Namibia Dollar an Unterstützungen bereitgestellt. Es handele sich um Stundungen von Kreditzahlungen, wie die Bank of Namibia und Standard Bank Namibia mitteilten. Mehr als jeder vierte Namibia Dollar sei dabei von Unternehmen im Tourismussektor in Anspruch genommen worden. Danach folge die Immobilienwirtschaft mit 1,6 Milliarden. Am meisten Hilfe haben die Banken mit fast vier Milliarden Namibia Dollar Privatpersonen ermöglicht.

Botswana öffnet seine Grenzen nach sieben Monaten wieder. Laut Regierungsangaben werden ab dem 1. November direkte internationale private Charterflüge zu den Flughäfen Maun und Kasane und damit zum Okavango-Delta und Chobe erlaubt. Alle anderen Grenzen und Einreisemöglichkeiten bleiben im Kampf gegen COVID19 hingegen weiter geschlossen. Ziel sei es behutsam und vor allem sicher den Tourismussektor des Landes wieder zu öffnen. Botswana baue aber weiterhin vorerst vor allem auf den Lokaltourismus. - Botswana ist eines von wenigen Ländern weltweit, dass nie als Risikoland galt. Seit einigen Wochen steigen jedoch dort, anders als in fast allen anderen Staaten des südlichen Afrika, die Coronafallzahlen an.

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