Mittwoch 02. Dezember 2020

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22. Oktober 2020 - Nachrichten am Nachmittag

Das Feuer, das im Ostteil des Etosha-Nationalparks ausgebrochen war, ist seit zwei Tagen unter Kontrolle. Dies teilte das Umweltministerium am Mittag mit. Es sei 14 Tage zuvor außerhalb der Nationalparks ausgebrochen und habe sich am 10. Oktober in den Park ausgewietet. Der Umweltminister habe die Genehmigung erteilt das Feuer weiterbrennen zu lassen, da es der Fruchtbarkeit des Bodens kurz vor der Regenzeit zuträglich sei. Fünf Tage später wurde die Entscheidung zur Brandbekämpfung getroffen. Eine Fläche von knapp 2550 km² sei abgebrannt, ohne dass Mensch oder Tier zu Schaden gekommen sei. Lediglich Sachschaden an Stromlinienmasten sei entstanden.

Am Nachmittag wurden 54 neue Coronafälle für das Land bestätigt. Dies entspricht laut dem Gesundheitsministerium bei mehr als 1000 Tests einer Positivrate von 5 Prozent. Unter den 18 aus Oshakati gemeldeten Fällen befinden sich erneut 12 Schüler einer Sekundarschule und fünf aus dem örtlichen Gefängnis. Aus Windhoek wurden 16 Fälle bestätigt. 22 weitere Personen gelten als geheilt, so dass sich die Aktivfallzahl leicht auf 1718 erhöht hat. Weiterhin sind drei Personen in ernsthaftem oder kritischem Zustand. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 14.

Zur Öffnung weiterer Grenzübergänge soll mehr Gesundheitspersonal für diese abgestellt werden. Dies kündigte Gesundheitsminister Kalumbi Shangula mit. Derzeit seine nur die beiden internationalen Flughäfen Hosea Kutako und Walvis Bay sowie der Hafen Walvis Bay und drei Landgrenzübergänge nach Südafrika bzw. Sambia offen. Es sei unabdinglich mehr Personal an Grenzübergänge zu entsenden um die Einhaltung der Gesundheitsvorschriften schon bei Einreise sicherzustellen. Zudem wolle man in diesem Zuge die Nachverfolgung von Einreisenden durch Softwarelösungen, darunter das von der Afrikanischen Union entwickelte PanaBIOS, einführen.

Die Taxipreise im Land werden ab morgen sinken. Dies teilte Justizminister Yvonne Dausab mit. Mit diesem Tag endet die zeitweilige Erhöhung der Fahrpreise, mit der die wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID19-Maßnahmen für die Taxifahrer abgefedert werden sollten. Diesen war nicht erlaubt ihre Fahrzeuge voll zu besetzten. Ab Freitag werden dann wieder 12 anstatt 14 Namibia Dollar für eine einfache Fahrt pro Person fällig. Dausab wies daraufhin, dass grundsätzlich, mit Ausnahme der bekanntgegebenen Änderungen, das Amtsblatt vom 23. September gilt. So ist der Alkoholausschank in Bars und Nachtclubs weiterhin nur bis 22 Uhr erlaubt.

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