Mittwoch 02. Dezember 2020

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16. September 2020 - Nachrichten am Morgen

Ein kanadisches Bergbauunternehmen will mit dem Bohren nach Öl und Gas in einem wichtigen Ökosystem des Okavangodeltas beginnen. Dies kündigte das Unternehmen dem Namibia nach bereits im August an. Es geht um eine Fläche von 35.000 Quadratkilometer im Nordosten Namibias bzw. Nordwesten Botswanas. Ersten Analysen nach könnte es sich um eines der größten Ölfelder der Welt handeln. Das Explorationsgebiet liegt inmitten des länderübergreifenden Kaza-Parks. - Erst vor kurzem wurde bekannt, dass ein Bergbauunternehmen mit dem Abbau von Kohle im Hwange-Nationalpark in Simbabwe begonnen hatte. Dies wurde mittlerweile vorläufig untersagt.

Windhoek wird im Kampf gegen COVID19 die besonders eng bewohnten informellen Wohngebieten ausdünnen. Dies kündigte Bürgermeisterin Fransina Kahungu an. Man folge damit einer Empfehlung des Ministers für städtische Entwicklung Erastus Uutoni. Eine Umsiedlung findet in Gebiete statt, in denen städtische Dienstleistungen bereits vorhanden seien. Zudem soll die Erschließung der informellen Siedlungen vorangetrieben werden, betonte Kahungu. Die Kosten müsste die Stadt selber tragen, da das Ministerium hierfür kein Budget habe.

 Laut dem dafür zuständigen Tourismusministerium haben Spielhallen und Casinos praktisch durchgehend seit knapp sechs Monaten geschlossen. Der Umsatz ging um 92 Prozent zurück. Dadurch seien auch die staatlichen Abgaben dieser Einrichtungen auf knapp 1,4 Millionen Namibia Dollar von Mai bis August gesunken. Im gleichen Vorjahreszeitraum lagen diese noch bei mehr als 17 Millionen Dollar. Viele Angestellte seien entlassen worden oder müssen mit starken Gehaltskürzungen auskommen.

Der Immobilienmakler Erwin Sprangers wurde des Diebstahls und der Geldwäsche für schuldig befunden. Das Urteil wurde am Obergericht in Windhoek gefällt. Es sei unzweifelhaft gewesen, dass Sprangers einen Armeegeneral aus der Demokratischen Republik Kongo um 6,7 Millionen Namibia Dollar erleichtert habe. Der Tatvorwurf des Betruges sei hingegen nicht ausreichend nachgewiesen worden. Der 59-Jährige habe das Geld des Kongolesen zweckentfremdet und ohne dessen Erlaubnis genutzt. Im Januar 2010 sollte der Makler von dem Geld zwei Immobilien entwickeln und habe 900.000 US-Dollar auf ein Anderkonto erhalten. Das Geld sei daraufhin für andere Zwecke genutzt worden.

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