Samstag 17. August 2019

12. August 2019 - Nachrichten am Abend

Premierministerin Saara Kuugongelwa-Amadhila hatte alle Namibier abermals aufgerufen für die Dürrehilfe im Land zu spenden. Es sei die Pflicht eines jeden einen Beitrag hierfür zu leisten. Das Geld fließe direkt in die Wirtschaft zurück, da hiervon national Nahrungsmittel erworben werden würden. Man unterstütze also mit Spenden indirekt die Arbeitsplatzsicherheit und den Landwirtschaftssektor im Allgemeinen, betonte Kuugongelwa-Amadhila. In den vergangenen Tagen seien von fünf Unternehmen im Land mehr als sieben Millionen Namibia Dollar an Spenden eingegangen. Alleine die Bergbaukammer habe 5,7 Millionen Dollar gespendet.

Der Südafrikanische Rand und damit auch der Namibia Dollar setzen ihre Talfahrt unvermindert fort. Der Wechselkurs zum Euro lag am Mittag bei 17,20 und damit so niedrig wie seit September 2018 nicht mehr. Grund hierfür sind Analysten nach den schlechten südafrikanischen Wirtschaftsaussichten. Hinzu kommen vor allem die ausufernden Schulden des südafrikanischen Stromversorgers ESKOM und damit einhergehend schlechte Bewertungen der Ratingagenturen.

Botswana will einen politischen Fokus auf die Anwerbung ausländischer Investoren legen. Dies kündigte Staatspräsident Mokgweetsi Masisi zur Eröffnung der 14. Global-Expo in der Hauptstadt Gaborone an. Demnach werde man alle Kräfte bündeln um Botswana zu einem attraktiven Investorenland zu machen. Dabei sollten sich diese nicht von der geringen Bevölkerungszahl des Landes und einem kleinen Heimatmarkt abschrecken lassen. Unter anderem sollen gewisse Steuern von 22 auf 15 Prozent gesenkt werden. – Botswana ist fast gänzlich vom Diamantenabbau, mehr als 20 Millionen Karat im Jahr, abhängig. Eine Diversifizierung der Wirtschaft sei das ausgegebene Ziel.


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