Samstag 05. Dezember 2020

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1. Juni 2018 - Nachrichten am Morgen

Die Instandsetzung der kaputten Zäune um den Etosha-Nationalpark wird noch mindestens zehn Jahre dauern. Das habe der Direktor für das Management der Nationalparks im Umweltministeriums, Colgar Sikopo, erklärt, berichtet die Allgemeine Zeitung. Als Grund nannte er die hohen Kosten und Personalknappheit. So koste ein Kilometer löwen- und elefantensicherer E-Zaun knapp 690.000 Namibia Dollar. Auch habe man nur ein sechsköpfiges Team und ein Fahrzeug für die Zaunarbeiten zur Verfügung. Laut AZ wurden bislang 112 Kilometer Zaun instandgesetzt - für 12 bis 40 Millionen Dollar im Jahr. Für die übrigen rund 700 Kilometer werden etwa 490 Millionen Dollar benötigt.

Der Namibia Tourism Board NTB muss seine Ex-Finanzmanagerin ab heute wiedereinstellen und ihr die Hälfte ihrer Entschädigung zahlen. Das Obergericht lehnte laut Namibian einen Eilantrag des NTB ab, die Anstellung bis zu einer Entscheidung im Berufungsverfahren vor dem Arbeitskommissar auszusetzen. Dem NTB entstehe kein irreparabler Nachteil, hieß es als Grund. Die Finanzmanagerin Ndapewa Kankondi war im März vor drei Jahren nach einem Disziplinarverfahren entlassen worden, weil sie vorab erhaltene Spesen für eine stornierte Geschäftsreise nach Deutschland trotz Anweisung nicht in voller Höhe zurückgezahlt hatte. Das Büro des Arbeitskommissars entschied vor zwei Wochen, Kankondi müsse wiedereingestellt werden und 1,9 Millionen Namibia Dollar Entschädigung für entgangene Einkünfte erhalten.

Um den umstrittenen Millionenauftrag zur Renovierung des Flughafens in Ondangwa wird weiter gerungen. Laut Namibian wehrt sich der Vorstand der Namibia Airports Company NAC gegen erneute Versuche des Staatssekretärs im Ministerium für Öffentliche Arbeiten, Willem Goeieman, den im Dezember gestoppten Auftrag zu reaktivieren. NAC-Vorstandschef Rodgers Kauta zufolge hat Goeieman das Thema nachträglich auf die Agenda einer Sitzung gesetzt, die zur Klärung anderer Fragen vereinbart worden war. Der Auftrag im Volumen von 211 Millionen Namibia Dollar war ohne Ausschreibung an eine chinesische Firma vergeben worden, die nun auf Einhaltung der Vereinbarung klagt. Experten zufolge sind die Kosten um rund 50 Millionen Dollar überhöht.

In der Region Omusati ist eine neue Schotterstraße eingeweiht worden, die mit Hilfe Deutschlands gebaut wurde. Laut Presseagentur NAMPA hat die knapp 37 Kilometer lange Distriktstraße zwischen Epato und Onaushe rund 64 Millionen Namibia Dollar gekostet. Sie wurde mitfinanziert durch die deutsche Kreditanstalt für Wiederaufbau KFW. Während des 24-monatigen Baus wurden laut Meldung mehr als 1500 Menschen der Gegend beschäftigt. Die Gesamtsumme der Löhne betrug über 6 Millionen Dollar. Kritik gab es an der Baufirma, die nicht genannt wurde. Sie hat offenbar Gruben hinterlassen, die sie laut Vertrag hätte auffüllen müssen.

Der Handelskonflikt zwischen der Europäischen Union und den USA droht zu einem handfesten Handelskrieg zu werden. US-Präsident Trump hat nun sozusagen die erste Front eröffnet und Strafzölle auf Stahl und Aluminiumimporte aus der EU erhoben. Brüssel droht nun mit eigenen Importzöllen auf US-Produkte wie Whiskey oder Jeans. EU-Kommissionschef Juncker äußerte sich sichtlich verärgert über das Vorgehen der Amerikaner

Spaniens Regierungschef Rajoy droht die Entmachtung. Im Parlament in Madrid steht heute ein Misstrauensantrag zur Abstimmung. Dass die dafür erforderliche absolute Mehrheit zusammenkommt gilt als wahrscheinlich. Grund für die Abstimmung: ein Gericht hatte Mitglieder der Regierungspartei wegen Korruption verurteilt.

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